Was wichtig zu wissen ist
Deine Grenzen werden zu jederzeit respektiert.
D
u bestimmst bis wo die
Massage und die Berührung gehen und kannst jederzeit eine
Veränderung wünschen. Du bist verantwortlich
dafür kund
zu tun, wenn Dir etwas nicht gefallen sollte. Wir arbeiten sensibel und
mit Vorsicht, Gedankenlesen gehört noch nicht zu unseren
Fähigkeiten. Laute des Wohlbefindens und Seufzer sind erlaubt
und
erleichtern uns das Massieren da Du damit signalisierst, dass die
Berührung sich für Dich gut anfühlt.
Oft entsteht in der Massage das Bedürfnis selber auch zu
berühren. Das ist verständlich und nicht
ungewöhnlich
und kann, sofern es achtsam erfolgt, sehr schön sein. Deutlich
zu
unterscheiden ist hier zwischen wirklich achtsamer Berührung
und
forderndem „Grabschen“. Ob eine Berührung
möglich
ist, kann nur individuell mit dem Massierenden vor Ort abgesprochen
werden. Eine telefonische Zusage ist nicht möglich. Ein
Anrecht
darauf besteht ganz klar nicht. Die Grenzen jeder Masseurin, jeden
Masseurs sind in jedem Fall zu wahren und werden auch deutlich
vermittelt. Sollte es hier zu Überschreitungen des Gewollten
kommen, erlauben wir uns die Massage abzubrechen.
Ein paar Worte zur Atmung
Wir alle neigen dazu im Alltag oft unbewusst die Luft
anzuhalten, in
Streßsituationen flach zu atmen und uns ungenügend
mit
Sauerstoff zu versorgen. Auch haben wir generell nur wenige
Gelegenheiten mal tief durchzuatmen – im rein physischen wie
auch
im übertragenen Sinne.
Die Folge sind flache Atemmuster oder reine Brust- statt Bauchatmung,
ein vermindertes Wahrnehmen von Gefühlen und auf Dauer
Verspannungen und Blockierungen die sich auch körperlich
bemerkbar
machen.
Für mich ist das Bild der Gefühlsknoten ein sehr
einprägendes: Gefühle stauen sich an, bleiben eher im
Verborgenen und brechen dann –unkontrolliert –
hervor wenn
der passende auslösende Reiz gesetzt wird. Affekthaftes statt
überlegtes Handeln bricht sich Bahn.
Die Tantramassage ist eine Einladung wieder tief Luft zu
schöpfen
und Durchzuatmen. Gleichzeitig entsteht durch einen tieferen und
verlängerten Atemrhythmus ein stärkeres Empfinden der
sexuellen Energie, die aufgebaut wird.
Dadurch wird es mit der Zeit möglich, ein sehr hohes
Erregungsniveau für lange Zeit zu halten ohne vom Orgasmus
überrannt zu werden.
Außerdem sorgt eine tiefe Atmung in Kombination mit den
ausstreichenden Berührungen für direkten und sofort
wahrnehmbaren Stressabbau der sich nachhaltig positiv auf den
Körper und die Psyche auswirkt. Gefühle und
Empfindungen kommen wieder in Fluss, das Wohlbefinden
vergrößert sich.
Jahrelang gelernte Atemmuster lassen sich nicht in einer Tantra-Sitzung
verändern. Wir regen Dich durch unseren eigenen Atem
zum
vertieften Durchatmen an - korrigieren aber nicht verbal um den Ablauf
der Massage nicht zu stören. Möchtest Du
bei einer
Massage einmal den Fokus ganz bewusst auf die Atmung lenken dann
besprich das bitte im Vorgespräch. Gerade bei wiederholten
Massgen
ist dies wunderbar möglich.
Ansonsten sind Lautäußerungen jedweder Art, vom
leisen
Stöhnen bis zum richtig laut werden, durchaus
erwünscht und
willkommen und sind außerdem ein wichtiger Wegweiser
für den
Menschen der Dich berührt. Jedes noch so kleine Atmen oder
Seufzen
zeugt von Deinem Wohlbefinden und ermöglicht es uns noch mehr
auf
Deine Bedürfnisse einzugehen - trau Dich!
Was auch passieren kann
Es ist möglich, dass durch die Massage auch andere Gefühle als nur Lust und Entspannung entstehen. Manchmal kommt es zu Trauer- oder Glücksgefühlen die die Tränen fließen lassen. Das ist normal, nicht beängstigend und muss auch nicht erklärt werden. Einfach nur Sein zu dürfen, mit allen Gefühlen die zu spüren sind, ist ein Effekt der Massage der erwünscht ist. Sich hinterher freier und lebendiger zu fühlen und sich wieder mehr zu spüren sind angenehme Begleiterscheinungen.




